Funktionale Sicherheit – Für Hersteller.
Sichere Maschinen-steuerungen nach EN ISO 13849 konstruieren!
Vom ersten Safety-Konzept bis zum validierten Gesamt-Sicherheitssystem: Systematisch durch den gesamten Gestaltungsprozess der Funktionale Sicherheit nach EN ISO 13849 – normenkonform, effizient und dokumentiert.
Wir begleiten Sie bei Auslegung, Nachweis und Validierung sicherheitsrelevanter Steuerungen – damit Ihre Maschinen den Anforderungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und der neuen Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 entsprechen.
für Hersteller
Funktionale Sicherheit
Entwickeln und konform in Verkehr bringen
Ihre Herausforderung
Als Hersteller tragen Sie die volle Verantwortung, dass Ihre Maschinen alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Besonders die Funktionale Sicherheit ist ein zentraler Baustein der CE-Kennzeichnung – sie stellt sicher, dass sicherheitsrelevante Steuerungen jederzeit zuverlässig arbeiten.
Typische Herausforderungen für Hersteller:
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Produktentwicklung: Welche Normen sind verbindlich? (z. B. EN ISO 13849, EN IEC 62061)
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Nachweise: Wie weise ich den Performance Level (PL) nachvollziehbar nach?
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Validierung: Welche Prüfungen sind notwendig, um Sicherheit und Konformität nachvollziehbar zu belegen?
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Neue Maschinenverordnung (EU) 2023/1230: Welche zusätzlichen Pflichten gelten ab 2027?
Ohne systematische und dokumentierte Umsetzung drohen Haftungsrisiken, Projektverzögerungen, Kostenexplosionen und im schlimmsten Fall ein Verbot des Inverkehrbringens.
Sichere Steuerungstechnik
Ihre
Vorteile
Mit unserem 360°-Ansatz gewinnen Sie Klarheit, tiefgehende Fachexpertise und professionelle Unterstützung bei der normenkonformen Auslegung der EN ISO 13849.
Sie sparen wertvolle Zeit, erhalten notwendige Ressourcen und bekommen Sicherheit bei der Nachweisführung – sowohl nach der aktuellen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG als auch für die neuen Maschinenverordnung (EU) 2023/1230.
Normenkonformität nach EN ISO 13849
Durch die vollständige Einhaltung der normativen Anforderungen, erfüllen Sie die Sicherheitsanforderung nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und Maschinenverordnung (EU) 2023/1230.
Wirtschaftlichkeit für Ihr Unternehmen
Vermeiden Sie teure Nacharbeiten an dem Steuerungssystem und damit Projektverzögerungen durch systematische Gestaltungsprozesse von Beginn an.
Zukunftssicherheit mit Planetino
Ob Robotik, Fahrerlose Transportsystem oder Sondermaschinen – wir entwickeln & prüfen Sicherheitskonzepte, die auch neuen Technologien gerecht werden.
FuSi – Leistungen für Hersteller
Unsere Lösungen
Auslegung sicherheitsbezogener Steuerungsteile: Planung & Bewertung für Elektrik, Elektronik, Pneumatik, Hydraulik und Software – nach EN ISO 13849-1:2023 und EN IEC 62061:2021.
Safety Requirement Specification (SRS): Erstellung einer verbindlichen Spezifikation als Grundlage für alle Sicherheitsfunktionen.
PL-Berechnung & Nachweis mit SISTEMA: Ermittlung, Bewertung und Dokumentation des Performance Level.
Softwarevalidierung (SRASW) mit SOFTEMA: Verifikation und Validierung sicherheitsbezogener SPS-Programme – mit SOFTEMA.
Validierung von Sicherheitsfunktionen: Systematische Überprüfung (vor Ort) und Dokumentation aller Sicherheitsfunktionen nach EN ISO 13849-1 & -2.
Workshops & Inhouse-Schulungen: Weiterbildungen für Ihr Team – von SISTEMA & SOFTEMA über Functional Safety bis Validierung.
Online Termin
Kostenlose online Erstberatung
Erfahren Sie ganz einfach, wie Sie mit Planetino Ihre Funktionale Sicherheit von Anfang an richtig umsetzen.
Wir unterstützen Sie effizient bei, z. B.:
- Workshops & Schulungen für Ihr Team,
- Unterstützung bei der Auslegung & Nachweisführung des PL mit SISTEMA,
- Softwarevalidierung Ihrer Sicherheits-SPS,
- Validierung von Sicherheitsfunktionen bis zur Einführung von Prozessen und Standards (z. B. Functional Safety Management).
Kontaktieren Sie uns jetzt – und lassen Sie uns die Funktionale Sicherheit erfolgreich bei Ihnen umsetzen!
So einfach geht’s:
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Häufige Fragen zur Funktionalen Sicherheit
Funktionale Sicherheit richtig umsetzen: Antworten für Maschinenhersteller
Wo beginnt der Functional-Safety-Lifecycle für Maschinenhersteller?
Ausgangspunkt sind die Risikobeurteilung und die Spezifikation der erforderlichen Sicherheitsfunktionen – nicht erst die Auswahl einer Sicherheits-SPS. Für jede Sicherheitsfunktion müssen unter anderem der sichere Zustand, die Auslösebedingungen, die Reaktionszeit, relevante Betriebsarten, Schnittstellen und der erforderliche Performance Level (PLr) festgelegt werden. Erst danach werden Sensorik, Logik, Aktorik und Software konkret ausgelegt.
Wie werden PLr und erreichter Performance Level mit SISTEMA nachgewiesen?
Der erforderliche Performance Level (PLr) wird für jede Sicherheitsfunktion aus der Risikobeurteilung abgeleitet. Mit SISTEMA können anschließend die Architektur des sicherheitsbezogenen Steuerungssystems und relevante Komponentenkennwerte modelliert werden, um den erreichten Performance Level zu bewerten und zu dokumentieren.
Eine SISTEMA-Berechnung allein reicht jedoch nicht als vollständiger Nachweis aus. Zusätzlich müssen unter anderem Spezifikation, systematische Anforderungen, Software, Fehlerbetrachtungen sowie Verifikation und Validierung berücksichtigt werden.
Wann sollte die Validierung von Sicherheitsfunktionen geplant werden?
Die Validierung sollte bereits während der Spezifikation und Konstruktion geplant werden – nicht erst kurz vor der Abnahme. Prüfstrategie, Prüfkriterien, Testmöglichkeiten und erforderliche Nachweise müssen frühzeitig feststehen. Vor dem Inverkehrbringen ist nachzuweisen, dass Hardware, Software, Logik, Schnittstellen und das tatsächliche Maschinenverhalten die festgelegten Anforderungen erfüllen.
Welche Anforderungen gelten für KI-gestützte Sicherheitsfunktionen?
Erfüllt ein KI-System eine Sicherheitsfunktion oder kann sein Ausfall die Sicherheit von Personen oder Sachen gefährden, muss es in die Risikobeurteilung und den Functional-Safety-Prozess einbezogen werden. Dabei sind insbesondere Einsatzgrenzen, vorhersehbare Veränderungen des Verhaltens, Lernprozesse, Software- und Datenstände, sichere Zustände sowie Verifikation und Validierung zu berücksichtigen.
Nicht jede KI-Anwendung in einer Maschine ist automatisch sicherheitsrelevant. Systeme, die ausschließlich der Optimierung, Qualitätskontrolle oder Nutzerunterstützung dienen, sind entsprechend ihrer tatsächlichen Funktion und ihres möglichen Einflusses auf die Maschinensicherheit zu bewerten.
Welche Informationen gehören in eine Safety Requirements Specification (SRS)?
Die SRS beschreibt eindeutig, was eine Sicherheitsfunktion leisten muss. Dazu gehören insbesondere die Auslösebedingungen, der sichere Zustand, Rücksetzbedingungen, Reaktionszeiten, Betriebsarten, Schnittstellen und das erforderliche Sicherheitsniveau. Sie bildet die verbindliche Grundlage für Entwicklung, Verifikation und Validierung.
Welche Anforderungen gelten für sicherheitsbezogene SPS-Software?
Sicherheitsbezogene Anwendungssoftware ist Bestandteil der Sicherheitsfunktion. Anforderungen, Softwarestruktur, Implementierung, Prüfung, Versionierung und Freigabe müssen deshalb nachvollziehbar dokumentiert werden. Änderungen an Programmlogik oder Parametrierung erfordern eine kontrollierte Änderungsbewertung sowie gegebenenfalls eine erneute Verifikation und Validierung. SOFTEMA kann die strukturierte Bewertung unterstützen.
Warum müssen Funktionale Sicherheit und Cybersecurity gemeinsam betrachtet werden?
Bei vernetzten oder fernwartbaren Maschinen können digitale Zugriffe und Manipulationen sicherheitsrelevante Software, Parameter oder Kommunikationsverbindungen beeinflussen. Die Sicherheitsfunktion muss weiterhin nach dem Functional-Safety-Prozess entwickelt und validiert werden. Parallel ist zu untersuchen, welche Cyberangriffe ihre Wirksamkeit beeinträchtigen könnten und welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind.
Ihre Rolle – unsere Lösung
Wir bieten die passende Unterstützung für Ihren FuSi-Prozess.
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